| gefahrene Strecke: | 599 km (372 mi)
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| Fahrzeit: | 7:14:30
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| Ø Geschwindigkeit: | 83 km/h (51 mph) | ||||||
| max. Geschwindigkeit: | 129 km/h (80 mph) | ||||||
| min. Höhe über Meer: | -87 m (-285 ft) | ||||||
| max. Höhe über Meer: | 2416 m (7927 ft) | ||||||
| Waypoints: |
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| Übernachtung: | Motel 6, Mammoth Lakes ($87.24) |
Nach der erholsamen Nacht – jeder hatte sein eigenes Bett – hatten wir unsere Sachen gepackt und marschierten zur Rezeption um das Zimmer zu bezahlen. Der Typ dort war so unwissend, dass er uns bloss ein Zimmer statt zwei verrechnet hatte. In Las Vegas brauchst du also nicht bloss im Spiel Glück zu haben. :-)
Um halb zwölf fuhren wir dann wieder aus Las Vegas raus. Komischerweise hatte es schon wieder kurz geregnet. Diesen Umstand haben wir genutzt um das Auto ein wenig vom Dreck zu reinigen.
Nachdem alles aufgetankt war und auch die Getränke in unserer Kühlbox schön cooled vor sich hin gewartet hatten, nahmen wir Kurs nach Death Valley National Park auf.
Der Hunger machte sich langsam bemerkbar, und so hielten wir in Shoshone. Es war 45 °C heiss und wir trauten uns kaum aus dem Auto. Unser liebes Auto hat eine Klimaanlage wie ein Kühlhaus. :-) So besuchten wir den kleinen Markt und kauften Toastbrot und Erdnussbutter. I like american food. Mjam!
Was American? Romans like... man diä Hitz... – Duc
Die feinen Erdnussbuttertoastscheiben (<-- Mann, was für ein langes Wort) schnabulierten wir später im Auto. So fettig wie wir Schweizer denken, sind die gar nicht. Also Leute, probiert es mal aus!
Weil es eine Post in dem lustigen Indianerort gibt, eben Shoshone, schrieben wir gleich Postkarten und verschickten diese. Das verblüffendste war die Frau an der Theke. Sie hatte keine Ahnung vom Kopfrechnen. Mit Hilfe einer Rechentabelle zählte sie $2.80 + 40¢ + 10 x 70¢ = $10.20 zusammen. :-)
Fahrerwechsel und weiter gehts. Manuel durfte in Richtung Badwater cruisen. Je mehr wir im National Park umherfuhren, umso heisser wurde es. Und mit heiss meine ich 52 °C!!! Wie sich das anfühlt ist schwer zu beschreiben. Stellt euch vor, ein grosser Haarföhn bläst euch die ganze Zeit volle Pulle an. Nur dass es nicht windete. Das Unglaubliche war, dass wir gar nicht schwitzten. Der Schweiss verdunstete sofort!
In Badwater stiegen wir aus unserem 20 °C kalten Auto aus und genehmigten uns den Schock. Jaja, einfach plötzlich 32 °C wärmer. Schlimm ist es allerdings nicht wirklich.
Badwater ist der tiefste Ort der westlichen Hemisphäre. Er liegt bei 86 m unter dem Meeresspiegel. Vereinzelt hat es Pfützen mit kleinen Tierchen drin (wie leben die bei diesen Temperaturen?). Duc und Manuel wollten unbedingt einen Sprint hinlegen. Sie fanden heraus, dass es nicht extrem anstrengend war.
Nei, es isch nöd würkli schlimm... schwitze tuet mer den erscht im Auto... Zum Glück häts kei Möchtegern Stomp Artischte do gha wo üs Nude-Chärtli händ wölle verteile, wiä in Vegas. Man es isch so heiss, dass es nur no weh tuet... Zum Glück händ d'Römer jo Klimaalag erfunde ;) – Duc
Zurück im Auto und die Klimaanlage wieder in Hochbetrieb. Hach, ist das schön...

Der Roadtrip verlief vom tiefsten Punkt weiter in Richtung Berge. Immer höher und höher fuhren wir und das Gaspedal vom Cadi wurde immer mehr runtergedrückt. Aber no Problem, mit dem V8 Motor.
Währenddem Thomas für gute Musik sorgte, wurde Manuel über mehrere Pässe geführt. Es war eindrücklich, wie wenig Autos uns begegneten.
In Lone Pine ergab sich ein Navi- und Fahrerwechsel. Herr Tran übernahm das Kommando und Thomas hatte das Notebook auf den Knien. Zeitmässig war es schon um die 19.00 Uhr und gegessen hatten wir ausser den erwähnten Brötchen noch nichts Gescheites...
Auf dem weiteren Weg hielten wir an diversen vista points und schossen Fotos. Was es mit Radiator Water auf sich hat fanden wir ebenfalls heraus. Dieses braucht man, um den Motor mit frischem Kühlwasser zu versorgen. Dazu steht ein grosser Tank einfach so an den Haltestellen. Zum Glück brauchten wir dieses nicht.
Unser Ziel Mammoth Lakes erreichten wir eine halbe Stunde später. Auf mehr als 2400 m (!) fanden wir den Ort. Es ist ein typischer Winterferienort mit guter Bergluft und bloss 20 °C :-)
Im Kentucky Fried Chicken (KFC) gab es einen leckeren z'Mittag und z'Nacht. Um neun begaben wir uns ins Motel 6 zurück und genossen den Abend damit, die vor zwei Tagen gekauften alkoholischen Getränke zu konsumieren und den Bericht zu schreiben.
Marco

Höhenprofil (in Metern über Meer)