| gefahrene Strecke: | 471 km (292 mi)
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| Fahrzeit: | 7:23:29
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| Ø Geschwindigkeit: | 64 km/h (40 mph) | ||||||||
| max. Geschwindigkeit: | 140 km/h (87 mph) | ||||||||
| min. Höhe über Meer: | 0 m (0 ft) | ||||||||
| max. Höhe über Meer: | 3040 m (9974 ft) | ||||||||
| Waypoints: |
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| Übernachtung: | Motel 6, Oakland ($64.92) |
Morgens um 9 Uhr musste ich bereits aufstehen, um der Putzfrau, die gerade heftig an die Türe geklopft hatte, zu sagen, sie möge doch bitte später nochmals kommen. Wir hatten soeben die erste Nacht in den USA verbracht, in der es im Zimmer eher zu kalt war... kein Wunder auf 2400 m und mit eingeschalteter Klimaanlage. Um 10 Uhr war offiziell Tagwache, und wir nahmen uns wie mittlerweile schon üblich alle Zeit, um Mails zu lesen, Kontostände zu überprüfen und zu duschen. Nach 11 Uhr verliessen wir Mammoth Lakes auf dem Highway 395.
Bald kamen wir in die Nähe des Mono Lake und entschlossen uns spontan, etwas näher an diesen heranzufahren. Wir sichteten auf der rechten Seite eine kleine Strasse, "Test Station Road", die allerdings nach wenigen hundert Metern in die "Picnic Grounds Road" mündete – eine Schotterstrasse. Nichtsdestotrotz fuhren wir weiter, und tatsächlich tat sich uns eine herrliche Sicht auf den Mono Lake auf. Wir folgten weiter der Strasse, die immer rustikaler und schmaler wurde. Irgendwann stand ein Schild "Flooded", und wenige Meter später folgte der Beweis: die Strasse war überschwemmt; ein Weiterkommen war unmöglich. Wir kehrten also um und fuhren den ganzen Weg zum Highway zurück.
Kurz vor Lee Vining bogen wir ab auf den Highway 120 in Richtung Yosemite National Park, in welchen wir am Tioga Pass auf 3000 Metern über Meer (nach Bezahlung der Entrance Fee von $20) eintraten. Es folgte eine herrliche Passfahrt quer durch den Park mit einigen atemberaubenden Aussichten.
Nachdem wir den Yosemite National Park verlassen hatten, fuhr Marco weiter nach Oakland zum wie immer bereits am Vortag reservierten Motel 6. Hier ging es etwas anders zu und her, was Security anbelangt: keine Visitors nach 12 A.M. (wobei wir zuerst noch abklären mussten, ob das jetzt Mittag oder Mitternacht ist), Receptionists hinter Panzerglas, und ein Guard bei der Einfahrt. Muss eine freundliche Gegend sein.
Einchecken, Gepäck ins Zimmer bringen, Eiswürfel für den Orangensaft holen, kurz den "Data Port" am Telefon zum Mailchecken benützen – und dann fiel die Entscheidung, nun definitiv noch nach San Francisco zu fahren. Auf dem Freeway 880 hatten wir noch Freude daran, wie schnell es vorwärts ging. Diese Freude wurde dann aber sofort getrübt, als der 880 in den Freeway 80 mündete. Es ging nur noch mit weniger als Schritttempo vorwärts. Vor uns sahen wir die Toll Booths für die Bay Bridge – 15 Spuren. Nach 45 Minuten war es endlich soweit: wir durften unsere 3 Dollar zahlen und über die Bay Bridge düsen.
In San Francisco, genauer genommen im North Beach, fanden wir zwar dank GPS ohne grössere Probleme die zwei öffentlichen Parkgaragen, die wir als Ziel vorgesehen hatten. Allerdings waren beide bereits voll. Also fuhren wir ein paar Strassen weiter, bis wir in Chinatown in der Powell Street eine private Garage entdeckten. Man teilte uns mit, dass die "flat rate" bis Mitternacht (wenn die Garage schliesst) $20 betrage. Zwar teurer als die öffentlichen, aber es blieb uns nichts anderes übrig. Die Parkgarage war randvollgestopft mit Autos; um eines von ganz hinten herauszuholen, hätten zuerst 6 andere weggefahren werden müssen. Das Parkieren konnten wir aber getrost dem Angestellten überlassen.
Zu Fuss erkundeten wir North Beach, Chinatown und Fisherman's Wharf, wo wir für ein Sandwich von Subway etwa eine Viertelstunde warteten. Sattgegessen schlenderten wir über den Pier 39, der offensichtlich für Touristen gemacht worden ist. Nach einem Abstecher an den Broadway und ein paar andere Strassen war es spät genug, unsere Parkgarage wieder aufzusuchen und den "Heimweg" nach Oakland ins Motel 6 anzutreten. Vorher holten wir uns noch günstiges Benzin bei Arco – kein Wunder ist es günstiger als Shell, Chevron & Co. wenn man nur mit Cash bezahlen kann...
P.S.: der GPS-Log von heute (Route) sieht etwas komisch aus – durch Fehlbedienung fehlen 4 Minuten vor Groveland, und in San Francisco hatten wir in den engen Strassen Empfangsprobleme.
Manuel