Mittwoch, 27. Juli 2005
Seattle und die Wäsche
gefahrene Strecke: 104 km (65 mi)
Marco: 66 km
Manuel: 38 km
Fahrzeit: 2:29:02
Marco: 1:22:08
Manuel: 1:06:54
Ø Geschwindigkeit: 42 km/h (26 mph)
max. Geschwindigkeit: 114 km/h (71 mph)
min. Höhe über Meer: 0 m (0 ft)
max. Höhe über Meer: 182 m (597 ft)
Waypoints:
Übernachtung: Motel 6, Everett ($55.88)

Um ca. 11:30 Uhr nahmen wir die paar Meilen nach Downtown Seattle in Angriff. Nachdem wir unseren Cadillac im nächstbesten Parkhaus versorgt hatten, erkundeten wir Seattle zu Fuss. Der erste Eindruck war bereits gut: es war trotz viel Sonne angenehm kühl, die Stadt erschien uns modern und sauber.

Im Blue Water Taco Grill taten wir mit Tacos und Burritos gleich etwas gegen den Hunger. Danach betraten wir zahllose Läden, und im Harley Davidson-Store fand Marco ein T-Shirt sowie ein Zippo-Feuerzeug. Das Post Office war, als wir es denn endlich gefunden hatten, eine eher unangenehme Begegnung: Duc musste eine Sicherheitskontrolle samt Metalldetektor, ID-Check und Gepäckröntgen über sich ergehen lassen, nur um ein paar Briefmarken für Postkarten zu kaufen.

Nach gut zwei Stunden hatten wir genug von Downtown Seattle – gemäss Duc's Idee fuhren wir zur Northgate Mall. Diese war wirklich sehr gross und modern eingerichtet. Im JCPenney fand Duc endlich neue Schuhe für ungefähr halb so viel wie in der Schweiz, und Marco kaufte sich eine Killer-Loop-Imitat-Sonnenbrille (Made in China).

Schliesslich verliessen wir die Mall und machten uns plangemäss noch auf den Weg nach Redmond, um zu sehen, wo die supergute [sic] Software her kommt, die wir tagtäglich verwenden. Das Gelände wurde per Auto erkundet – es sieht aus wie ein riesiger Park mit unzähligen flachen Gebäuden überall.

Not very impressed von dem, was wir gesehen hatten, stürzten wir uns in den Stau auf der I-5 und I-405 nach Everett. Dort angekommen fanden wir wie (fast) immer dank GPS unser Motel auf Anhieb. Diesmal hatten wir einen Parkplatz direkt vor der Zimmertüre.

Da wir schon einmal so früh (d.h. vor Mitternacht) im Motel waren, entschieden wir uns, endlich mal die schmutzige Wäsche in der Motel-eigenen coin laundry zu waschen. Wir füllten eine Waschmaschine mit "whites" und die andere mit "colors" – unsere Mütter werden stolz auf uns sein! 1.5 Stunden und 24 Quarters später war die Wäsche sauber und trocken.

Mit Waschen ging es dann auch gleich weiter: zusammen mit Marco fuhr ich etwas in der Gegend herum, bis wir einen self serve car wash fanden. Dort nahmen wir dann den extrem dreckigen Cadillac gründlich dran, so dass er nun sauberer glänzt, als zu dem Zeitpunkt, da wir ihn bei Alamo übernommen hatten.

Manuel