Samstag, 30. Juli 2005
Bye bye, Canada
gefahrene Strecke: 696 km (433 mi)
Manuel: 399 km
Thomas: 298 km
Fahrzeit: 8:30:55
Manuel: 5:00:58
Thomas: 3:29:57
Ø Geschwindigkeit: 82 km/h (51 mph)
max. Geschwindigkeit: 155 km/h (96 mph)
min. Höhe über Meer: 1 m (3 ft)
max. Höhe über Meer: 1334 m (4377 ft)
Waypoints:
Übernachtung: Motel 6, Spokane ($66.32)

Die Regeln des City Centre Motor Hotel veranlassten uns, schon um neun Uhr früh aufzustehen. Es war grauenvoll! :-)
Nach dem Verladen fuhr Manuel mit Hilfe von Thomas los in Richtung Osoyoos. Die Fahrt verlief wie üblich: Zu Beginn Stau, dann Müdigkeit (die hinteren beiden Insassen schliefen) und dauernd gute Musik.

Die Landschaft erinnerte mich sehr stark an die Schweiz. Doppelspurige Bergstrassen in Mitten von waldüberzogenen Bergen. Hin und da kleine Flüsse und sogar Zivilisation. Die Geschwindigkeitsbegrenzung wird locker um 20 km/h ignoriert.

Um 14.00 Uhr assen wir im CHAPS, einem Family Restaurant in Princeton, zu Mittag. Es gab zur Abwechslung dreimal Fish & Chips und einen Burger mit Pommes.

Kurz tanken bei Chevron, und weiter ging es. Während der Fahrt zur Grenze wurden die Quittungen kontrolliert und elektronisch übertragen. Ausserdem wurde eine weitere iTunes-Playlist erstellt.

In Osoyoos dauerte die Überquerung der Grenze zur USA wesentlich weniger lange als vor drei Tagen in der umgekehrten Richtung. Nach einem kurzen Blick in unsere Pässe liess uns der Officer passieren, und wir durften uns wieder mit Meilen, Gallonen und Fahrenheit herumschlagen.

Glücklich, wieder amerikanischen Boden unter den Füssen zu haben, fuhren wir weiter und weiter und weiter und weiter und ..., als plötzlich eine Wüste links und rechts von uns auftauchte. Wir fuhren also auf einer Wüstenstrasse. Nun ja, es war eine Wüste aus Weizenfeldern. Wie ihr auf dem einen Bild erkennen könnt. So weit das Auge reicht Weizensträucher.
Hier kommt also das Mehl für die Hamburgerbrötchen her. :-)

Am Ziel angekommen stellten wir als erstes das etwas andere Aussehen des Motel 6 fest. Alle Motel 6 sehen bis und mit den Fensterläden genau gleich aus. Dieses hier ist so einbruchsicher ausgerüstet, dass es ein wenig an ein Gefängnis erinnert. Nach etlichen Ecken und Treppen fanden wir unser Zimmer, und ein heimeliges Gefühl machte sich breit. Die Dusche sieht hier am modernsten aus. Alles andere wie üblich.

Toastbrot mit Salami und Käse war unser Nachtessen. Dazu genossen wir kanadischen Maple Butter und Sirup. Auch Biscuits und Bonbons wurden probiert. Der Geschmack ist sehr süss und eigen. Sehr lecker! Mjamm.

Marco