| gefahrene Strecke: | 604 km (376 mi)
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| Fahrzeit: | 7:12:06
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| Ø Geschwindigkeit: | 84 km/h (52 mph) | ||||
| max. Geschwindigkeit: | 157 km/h (98 mph) | ||||
| min. Höhe über Meer: | 219 m (719 ft) | ||||
| max. Höhe über Meer: | 1632 m (5354 ft) | ||||
| Waypoints: |
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| Übernachtung: | Motel 6, Meridian ($69.54) |
Diesen Morgen gab es zum ersten Mal ein kleines Breakfast: nein, nicht der billige complimentary coffee, sondern Toastbrot mit komischen grossen runden Wurstscheiben ("Bologna" genannt), die es hier in jedem Supermarkt zu kaufen gibt.
Die Dusche im ungewohnt grossen Badezimmer (halt eben nicht nach Motel 6-Plänen gebaut) war etwas eigenwillig: je nach Wasserverbrauchsverhalten der anderen Gäste gab es entweder ultraheiss oder eiskalt. Egal – es gibt Schlimmeres.
Wir fuhren los in Richtung Süden: die gesamte Route sollte ausschliesslich über normale Highways und keine Freeways gehen. Wir wurden nicht enttäuscht: die Strasse führte durch die verschiedenartigsten Landschaften – mal flach, zwei Spuren pro Richtung und 5 Meilen schnurgerade, dann wieder kurvig, einspurig und auf 1500 m Höhe.
Bald einmal fuhren wir über die Grenze nach Idaho und legten gleich einen Tankhalt ein. Hier ist das Benzin besser (Regular mit 90 statt nur 87 Oktan) und billiger als in Washington. Ein paar Meilen später fiel die Temperatur von 38 °C auf ca. 30 °C und es regnete zeitweise sogar etwas (jetzt wo Marco extra die Windschutzscheibe sauber geputzt hatte).
Um 15 Uhr war es Zeit für "Mittagessen" bei Taco Bell in Grangeville. Für $18 wurden wir alle zusammen satt, und es zeigte sich einmal mehr, dass man "Large"-Becher nicht refillen sollte. Die viele Kohlensäure im Magen sorgt zusammen mit dem reichhaltigen Essen bei der Weiterfahrt über kurvige Strassen für Unwohlsein. Das hielt Marco allerdings nicht davon ab, einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen: 98 mph (157 km/h) – schon ein bisschen viel für eine Passstrasse. Trotzdem ging es auch heute nicht ohne public indecency...
An diesem Tag mussten wir zum ersten Mal unsere Uhren nachstellen, weil wir in eine andere Zeitzone gefahren waren: von Pacific Time nach Mountain Time. Somit trennen uns "nur" noch 8 Stunden von der Schweiz. Über den touristisch eingerichteten Skiort McCall führte der Weg zu unserem Tagesziel: das Motel 6 (wie könnte es auch anders sein) in Meridian, ID.
Schon auf den ersten Blick wussten wir, dass uns hier wie am Vortag ein "umgebautes" Motel 6 erwartet: die Zimmer hier sind grösser und viel edler eingerichtet als sonst üblich. Gut möglich, dass das hier mal ein Best Western (oder so etwas ähnliches) war. Dafür lassen die Telefonleitungen zu wünschen übrig: bei den maximal möglichen 19200 bps kommen Erinnerungen an alte Zeiten auf. Trotzdem glücklich darüber, für wenig Geld wieder mal königlich übernachten zu können, beendeten wir den Abend mit Sandwiches und Poker.
Manuel