| gefahrene Strecke: | 498 km (309 mi)
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| Fahrzeit: | 5:57:08
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| Ø Geschwindigkeit: | 84 km/h (52 mph) | ||||
| max. Geschwindigkeit: | 163 km/h (101 mph) | ||||
| min. Höhe über Meer: | 979 m (3212 ft) | ||||
| max. Höhe über Meer: | 2349 m (7707 ft) | ||||
| Waypoints: |
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| Übernachtung: | Motel 6, Colby ($75.58) |
Der Morgen begann, von den verstopften Abflüssen abgesehen, ganz routinemässig. Nachdem wir unseren Cadillac mit dem billigsten Benzin ($2.159/Gallon oder ca. 72 Rp./Liter), das wir je getankt haben, gefüllt hatten, fuhren wir wie am Vortag beschlossen nach Downtown Denver und parkierten im erstbesten Parkhaus an der 16th Street.
Wir fanden uns im Tabor Center wieder, welches selbst allerdings nicht viel für uns zu bieten hatte. Widerwillig begaben wir uns nach draussen, denn es regnete in Strömen. Wir nahmen den Gratis-Shuttle-Bus bis zum Civic Center und gingen dann der 16th Street entlang zurück. Unterwegs besuchten wir einige Läden (u.a. Niketown), aber ausser Postkarten kauften wir nichts. Denver wäre bestimmt eine schöne Stadt; allerdings haben wir anscheinend gerade den regnerischsten Tag des Jahres erwischt. Aber die Schadenfreude gönnen wir den Daheimgebliebenen!
Nach 1.5 Stunden waren wir genug durchnässt und begaben uns zurück zum Auto. Auf der I-25 ging es im dichten Verkehr nach Colorado Springs. Dabei konnten wir ein Phänomen erleben, das hierzulande als Rubbernecking bezeichnet wird. In der Gegenrichtung war ein Unfall passiert, und obwohl in unserer Richtung alles in Ordnung war, gab es Stau.
Endlich in Colorado Springs angekommen – es hatte mittlerweile aufgehört zu regnen – parkierten wir an der Tejon Street und begaben uns nach einem kurzen Spaziergang durch die "Downtown" zu Louies Pizza. Der Laden war ausser uns und zwei Angestellten komplett leer. Wir bestellten eine 14"-Pizza, die 10 Minuten später serviert wurde.
Einigermassen satt ging die Reise weiter: Duc und Thomas wollten als leidenschaftliche Stargate-Fans unbedingt noch den Eingang zur Cheyenne Mountain Air Force Base finden. Irgendwo in einem höhergelegenen Wohnquartier hatten wir dann eine Sicht auf etwas, das gemäss den beiden Fans der Eingang sein müsste. Näher heran kamen wir natürlich nicht.
Überhaupt merkt man dem ganzen Gebiet um Colorado Springs an, dass dort Militär und Air Force angesiedelt sind. Überall hängen riesige Banner mit Sprüchen wie "Welcome home troops!" – sogar die "christlichen" Sekten, die in den USA an jeder Ecke ihre komischen Kirchen haben, gratulieren ihren Boys.
Da wir wegen dem Stau zwischen Denver und Colorado Springs doch etwas später dran waren, als geplant, entschieden wir uns, nun doch nicht über Highways zu unserem nächsten Tagesziel zu gelangen, sondern über die I-70. Nachdem ich etwa 2.5 Stunden ohne einzuschlafen geradeaus gefahren war (neuer Geschwindigkeitsrekord: 101 mph oder 163 km/h – leere schnurgerade Freeways sind so langweilig!), überquerten wir die Staatsgrenze von Kansas. Noch eine Stunde später trafen wir in Colby, KS ein. Schon wieder hatten wir eine neue Zeitzone erreicht: Central Daylight Time. Es trennen uns nun noch 7 Stunden von der Schweiz.
Das ganz neu erbaute Motel 6 war wie immer dank der riesigen Leuchtreklame schnell gefunden. Nach dem Einchecken gingen wir zum Abendessen zu Dairy Queen auf der anderen Strassenseite.
Zum krönenden Abschluss des Abends suchten und reservierten wir bis 2 Uhr morgens 14 Hotel- und Motelnächte für die ganze verbleibende Zeit bis zu unserem Rückflug.
Manuel