Dienstag, 9. August 2005
Zurück nach Kanada
gefahrene Strecke: 419 km (260 mi)
Manuel: 253 km
Thomas: 166 km
Fahrzeit: 4:41:05
Manuel: 2:52:11
Thomas: 1:48:54
Ø Geschwindigkeit: 89 km/h (56 mph)
max. Geschwindigkeit: 127 km/h (79 mph)
min. Höhe über Meer: 50 m (164 ft)
max. Höhe über Meer: 655 m (2149 ft)
Waypoints:
Übernachtung: Diplomat Motor Inn, Niagara Falls (CAD 103.48)

Auch heute morgen startete wieder wie jeder andere: nachdem wir um ca. 10 Uhr aufgestanden waren und geduscht hatten, durfte Marco wieder Tetris im Kofferraum unseres Cadillacs spielen. Wie immer schaffte er das grandios und all unser Gepäck war verstaut. So machten wir uns auf nach Kanada. Dies aber nicht ohne uns vorher Downtown Detroit ein wenig angesehen zu haben.

In Detroit besichtigten wir als erstes ein wenig den älteren Teil der Stadt; dieser sieht teilweise katastrophal aus. Überall stehen leere Gebäude und abgesperrte Verkaufsräume. Auch die Strassen sind die bisher schlimmsten, die wir hatten (Löcher in den Strassen, schlecht beschriftete Tafeln und überall Einbahnstrassen). Nichtsdestotrotz schafften es Manuel & Duc, uns durch dieses Gewirr von Strassen zu führen.

Die Grenze nach Kanada überquerten wir auf dem Wasserweg, besser gesagt in einem Tunnel, dem Detroit-Windsor-Tunnel. Dieser führt direkt von Detroit nach Windsor. Natürlich geht es auch hier nicht ohne Zollgebäude, die sich dann auf der kanadischen Seite befinden. Dieses Mal konnten wir die Grenze ohne Besuch des Immigration-Office überqueren, mussten dem Zoll-Officer aber einige Fragen beantworten (was Manuel souverän löste).

Nach etlichen Kilometern und diversen englischen Namen (z.B. Windsor, London, dem Fluss Thames, etc...) machten wir einen kleinen Zwischenhalt in Hamilton, um uns bei Tim Horton einige Donuts zu besorgen. Wir bestellten uns einen 12er-Pack Donuts für $5.00 und verdrückten alle sofort und auf der Stelle. Mit einem solchen Zucker-Rausch ausgestattet waren die letzten Kilometer bis zum Hotel bei den Niagara Falls schnell erledigt.

Dort angekommen und das Zimmer bezogen machten wir uns sogleich auf den Weg zu den bekannten Wasserfällen. Zu Fuss erreichten wir die Niagara-Fälle in ca. 10 Minuten. Wir waren doch ziemlich beeindruckt, wie gross die Wasserfälle in Wirklichkeit sind. Da können die Rheinfälle einfach nicht mithalten, sorry. Von hunderten anderen Touristen umgeben bestaunten wir die Fälle, machten uns aber noch vor dem Eindunkeln auf den Weg zurück zum Hotel, um noch eine Kleinigkeit zu essen.

Als es schliesslich dunkel wurde, machten wir uns auf den Weg zurück zu den Fällen, um uns das Licht-Schauspiel noch anzuschauen. Die Fälle werden nämlich bei Nacht von diversen Scheinwerfern in verschiedenen Farben beleuchtet. Nachdem wir auch davon endgültig genug hatten, besuchten wir noch den lokalen Hooters, um uns zwei Pitcher Canadian Beer zu gönnen. Da es anschliessend im 7/11 leider keinen Smirnoff zu kaufen gab, gönnten wir uns eine Baileys-Glacé (inkl. Alkohol), bevor wir uns alle zufrieden und mehr oder weniger nüchtern zu Bett legten.

Thomas