| gefahrene Strecke: | 387 km (241 mi)
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| Fahrzeit: | 4:59:13
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| Ø Geschwindigkeit: | 78 km/h (48 mph) | ||||||
| max. Geschwindigkeit: | 130 km/h (81 mph) | ||||||
| min. Höhe über Meer: | 0 m (0 ft) | ||||||
| max. Höhe über Meer: | 303 m (994 ft) | ||||||
| Waypoints: |
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| Übernachtung: | Motel 6, Piscataway ($65.65) |
Unsere Füsse waren heute morgen mehr oder weniger ausgeruht... Wir hatten gestern spontan entschieden, in Manhattan hinein zu fahren, da wir sowieso durch New York mussten, um auf dem kürzesten Weg nach Washington, D.C. zu gelangen. So fuhren wir wie an den meisten Tagen am Morgen los. Doch bevor wir nach New York fuhren, machten wir nochmals einen Halt im Wal-Mart. Denn heute konnte man wie gestern tax free einkaufen. So kauften Thomas und ich ein Buch und Marco sein Zubehör. Nun konnte es losgehen. Nach einem Stopp in Marcos Lieblingsladen Tim Hortons (es gibt sie ja auch ausserhalb von Kanada) und einem Fahrerwechsel durfte ich mich auf das Hineinfahren in Manhattan freuen.
Nach 55 Meilen war es soweit. Über die Triborough Bridge ging es in die "Downtown" von New York City rein. Wir folgten als erstes der 2nd Avenue Richtung Süden. Links und rechts von der Strasse ragen Hochhäuser in die Höhe. Hier sah man, dass die Verkehrsampeln aufeinander abgestimmt waren. Eine Ampel nach der anderen wurde grün oder eben wieder rot. Es ging rasch vorwärts... bis es plötzlich staute.
Autofahren in Manhattan (1 Min., 2.5 MB, WMV)
Irgendwo auf der 2nd Avenue zwischen 60th und 40th Street
Ganz weit vorne sahen wir Lichter blinken – was war denn da los? Nun, mehrere Minuten später sahen wir, dass es dort brannte. Nun wurde es ein bisschen anspruchsvoller zum "Rollen" – Fahren konnte man es nicht mehr nennen. Sehr viele Sekunden... Minuten... (oder war es sogar mehr als eine Stunde?) später fanden wir endlich ein Parkhaus, in das man einfach (ohne die Strasse zu überqueren oder sonstwelche Manöver) parkieren konnte. Erstaunlicherweise kostete dieses Parkhaus mitten in Manhattan weniger als das Parking in Boston ($13 für 3.5 h).
Den Cadi ordnungsgemäss abgeschlossen, machten wir uns auf den Weg Richtung Koreatown um etwas zu essen (Tipp aus dem Reiseführer). Unterwegs kauften wir noch eine Karte von Manhattan, die wasserdicht sein sollte. Mit Betonung auf SOLLTE. Auch die obligatorischen Postkarten durften nicht fehlen. In Koreatown suchten wir vergebens nach einem Restaurant. Da es langsam anfing zu regnen und wir langsam wirklich Hunger hatten, machten wir einen Halt im Chinatown Express, nachdem wir am Madison Square Garden vorbei gegangen waren. Es gab halt wieder chinesisches Essen. Hier am Buffet auswählen. Es wurde einfach pro Pfund verechnet.
Nach dem guten Essen stellten wir fest, dass es draussen Katzen und Hunde regnet (raining cats and dogs)... So blieben wir noch eine Weile im Lokal sitzen. Wir überlegten uns, was wir jetzt machen sollten. Es gab mehrere Möglichkeiten. Entweder noch zum Rockefeller Center gehen oder zurück zum Parking und zum Motel fahren. Es bestand auch die Möglichkeit, ein Taxi oder den Subway zu nehmen oder einfach loszulaufen. Wir entschieden, Richtung Rockefeller Center loszulaufen. Beim H&M wollte Thomas einen Schirm kaufen, was wir aber trotzdem bleiben liessen. So marschierten wir im Regen weiter... Schon fast ganz durchnässt kamen wir beim Rockefeller Center an. Nun, so spät am Abend an einem Sonntag war hier nicht mehr viel los. Also marschierten wir ganz durchnässt zum Parkhaus. Da der Times Square auf dem Weg lag, gingen wir dort vorbei. Es sieht genau so aus wie in den Filmen. Alle schauten uns schräg an, weil wir so durchnässt waren. Nun – nicht alle. Ein paar Engländer (glaube ich zumindest) grüssten uns... Sie waren auch ganz schön nass. Langsam hatten wir das Gefühl, mit den Kleidern in einem Swimmingpool gewesen zu sein. Heute war es glücklicherweise wieder so warm wie gestern. So machte uns der Regen nicht viel aus. Aber überleben das unsere elektronischen Geräte?
Beim Parkhaus stellten wir fest, dass sich Manuels Digitalkamera nicht mehr einschalten liess und mein Natel nicht mehr auf alle Tasten reagierte – so nass war es... Da konnte man nicht mehr machen als zu hoffen, dass es nach dem Trocknen wieder funktioniert. Wir zogen uns bevor wir einstiegen noch um. Nicht mehr ganz durchnässt fuhr uns Marco raus aus Manhattan (durch den Lincoln Tunnel) nach Piscataway, NJ, wo das Motel 6 schon auf uns wartete. Auch heute konnten wir wieder einmal den Wagen einen Meter vor der "Haustüre" parkieren. Danach warfen wir unsere nassen Sachen in den Tumbler und stopften unsere Schuhe mit Zeitungen aus. Im Motel testeten wir unsere Geräte nochmals. Zum Glück funktionierten sie wieder. Selbstheilende Geräte? Hihi... Hoffentlich folgen uns morgen die Gewitterwolken nicht.
This was Duc from Channel 6