| gefahrene Strecke: | 538 km (335 mi)
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| Fahrzeit: | 7:16:41
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| Ø Geschwindigkeit: | 74 km/h (46 mph) | ||||||
| max. Geschwindigkeit: | 128 km/h (80 mph) | ||||||
| min. Höhe über Meer: | 1 m (3 ft) | ||||||
| max. Höhe über Meer: | 258 m (846 ft) | ||||||
| Waypoints: |
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| Übernachtung: | Motel 6, Washington ($95.02) |
Gut erholt erwachten wir heute morgen wiederum um 10.00 Uhr. Manuel, Duc und Thomas hatten ihre Schuhe über Nacht in der Laundry trocknen lassen. Manuel staunte nicht schlecht, als seine DC Shoes nicht mehr auffindbar waren. Auch nach mehrmaligem Suchen kamen sie nicht zum Vorschein. Tatsächlich hat ihn jemand beklaut! Frage mich, ob dieser Jemand mit den alten Dingern (sorry Manuel) glücklich ist...
Doch noch nicht genug. Das "Please do not disturb"-Schild, das ich extra im Holiday Inn mitgenommen und an die Türklinke gehängt hatte, war auch weg! Die Gegend muss echt kriminell sein. Dafür entdeckte Duc neben dem Bett eine Wireless-Antenne. Einfach so liegt da so eine 7 dBi Antenne in unserem Motelzimmer rum! Komisch, komisch. Natürlich haben wir diese Linksys-Antenne, die $50 kosten würde, mitgenommen.
Nach diesem interessanten und etwas aussergewöhnlichen Morgen ging es zuerst in den nahe liegenden Wal-Mart. Hier fand Manuel aber keine Schuhe. Ich kaufte mir ein AC/DC Shirt für ca. $12. Danach ging es nach Philadelphia.
Zuerst erledigten wir etwas, das schon längst fällig gewesen wäre: die übrigen Travellers Cheques von Thomas und mir gegen Bares umzutauschen. Diesmal wollten wir auf Nummer Sicher gehen und suchten direkt die American Express Travel Services-Filiale in Philadelphia auf. Aber auch da ging es nicht so ganz professionell zu und her: mir gaben sie trotz ausdrücklichem Wunsch nach kleinen Noten zuerst fast nur $50 und $100-Scheine (diese werden aber in vielen Geschäften oder Restaurants oft nicht oder nur sehr ungern akzeptiert). Angeblich hätten sie keine $20-Noten mehr. Kaum hatte ich mein Bargeld in Empfang genommen, kam Thomas an die Reihe, und siehe da – der Angestellte nebenan zählte gerade seine $20-Notenbündel. So kamen wir trotzdem noch zu unserem "Kleingeld".
Da Manuel notdürftig meine neuen Nike-Schuhe anhatte (sie sind ihm eine Nummer zu klein), machten wir uns auf die Suche nach passenden Schuhen. Dafür suchten wir extra auf der offiziellen Website einen DC Shoes-Händler. Zwei Shops fanden wir und so suchten wir diese auf. Kurz bevor es in die Altstadt ging, assen wir gut und viel im bekannten Liberty Place. Japanisches Essen ist einfach Klasse!
Mit vollen Bäuchen irrten wir in der Altstadt umher und suchten die besagten Läden. Doch weder der eine noch der andere hatte die Schuhgrössen für Manuel parat. Auf den Preisschildern steht sogar in welchen Grössen die Schuhe erhältlich sind. Leider lohnt sich ein Lager für so kleine Geschäfte nicht.
Enttäuscht machten wir uns auf den Weg zurück zum Parkplatz. Es war jetzt ca. 18.00 Uhr und wir fuhren weiter nach Washington.
Auf dem Weg passierten wir den Harbor Tunnel. Ein freundlicher Autofahrer hielt bei einem "right lane ends – merge left" die "Drängler" von der rechten Spur fern. Vielen Dank!
Im Motel 6 in Washington D.C. angekommen erstaunte uns der komplizierte Receptionist. Duc musste sogar seinen Pass vorweisen (ID oder Führerschein genügten nicht), der sogleich kopiert wurde.
Genau heute war Telefonausfall im gesamten Motel. Das war echt mühsam, denn Wireless-Empfang hatten wir auch keinen. Wertung des Motels: teuer (bislang das Teuerste – $95!), kein Telefon, schlechtes Badezimmer – knapp genügend.
23:00 Uhr: wir sitzen jetzt im Auto auf dem Parkplatz des Motels, um diesen Bericht upzuloaden. Gleich geht's noch ins nächstgelegene Wal-Mart Supercenter (24 Stunden offen und riesig) im 60 Meilen entfernten Fredericksburg, VA, um Lebensmittel und neue Schuhe für Manuel zu kaufen. Viva America!
03:30 Uhr: wir sind zurück!
Mr. Magoo