| gefahrene Strecke: | 341 km (212 mi)
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| Fahrzeit: | 4:26:54
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| Ø Geschwindigkeit: | 77 km/h (48 mph) | ||
| max. Geschwindigkeit: | 129 km/h (80 mph) | ||
| min. Höhe über Meer: | 0 m (0 ft) | ||
| max. Höhe über Meer: | 113 m (371 ft) | ||
| Waypoints: |
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| Übernachtung: | Motel 6, Piscataway ($71.31) |
Da wir erst um 4 Uhr morgens schlafen gegangen waren, standen wir erst um 11 Uhr auf und verzichteten dafür aufs Duschen. Sodann ging es mit dem Auto ins Zentrum von Washington D.C. und ins nächstbeste Parkhaus an der K & 14th Street. Wir staunen immer wieder, wie leicht es sogar an Werktagen ist, in grossen amerikanischen Städten einen Parkplatz zu finden (allen Unkenrufen zu Trotz). Wir hätten sogar bequem gratis den ganzen Tag an der Strasse parkieren können, wenn wir gewillt gewesen wären, eine Viertelstunde länger zu marschieren oder kurz den Bus zu nehmen. Aber das wäre ja unamerikanisch...
Um die Lebensgeister, die vom gestrigen nächtlichen Wal-Mart-Ausflug doch noch etwas gezeichnet waren, wieder zu wecken, gingen wir zunächst einmal in einen Starbucks, die es auch in Washington wirklich an jeder Strassenecke gibt. Als die frappucinos, hot chocolates, mocha coffees und vanilla lattes getrunken waren, traten wir unsere Wanderung durch The District, wie die Stadt auch genannt wird, an.
Zunächst ging es relativ ziellos und ohne Karte zufällig zum Kennedy Center. Dort war allerdings nicht viel los, und so kauften wir in der Nähe in einem unserer geliebten CVS/Pharmacy-Läden einen praktischen kleinen Stadtplan sowie einige Getränke. So bewaffnet fanden wir ohne Probleme zum White House, oder wenigstens bis an den kurzen Abschnitt des hohen Zauns, an dem man es tatsächlich durch das Gebüsch hindurch sieht. Wir spähten wie alle anderen zahlreichen Touristen durch den Zaun – es ist wirklich genauso, wie man es von Postkarten oder vom Fernsehen her kennt.
Bald hatten wir genug vom Ausblick auf die Residenz des mächtigsten Cowboys der Welt – wir wanderten weiter am Washington Monument vorbei zum neuen WW II Memorial und dem Reflecting Pool (der auch schon bessere Tage gesehen hat: alles voller Vogeldreck) mitsamt Lincoln Memorial. Es war bereits 14 Uhr, und das feuchte, heisse Wetter machte uns langsam zu schaffen.
Nach weiteren 2 Meilen zu Fuss waren wir wieder in der Nähe des Autos – nun war Post Office suchen angesagt. An der auf unserer Karte angegebenen Kreuzung war aber weit und breit keines zu finden – wir gingen sogar um den ganzen Block herum, um sicher zu sein. Irgendwie scheint der genaue Standort von Poststellen ein nationales Geheimnis zu sein. Zu allem Überfluss hatte es mittlerweile auch noch angefangen zu Regnen. Es gibt ja aber mehr als eine Post in Washington, und die zweite war tatsächlich dort, wo sie sein müsste. Wir füllten unseren Briefmarkenvorrat auf und verschickten einige Postkarten.
Nun doch schon ziemlich hungrig, gingen wir gegen Ducs Willen und mangels Alternativen in den nächsten Subway für die übliche Dosis von Footlong Sandwiches.
Endlich satt suchten wir unser Auto auf und fuhren aus Washington D.C. heraus. Nach ungefähr 250 Meilen und dreimal Toll (Maut) Bezahlen waren wir zurück im Motel 6 in Piscataway, NJ.
Manuel