Der letzte Tag hat begonnen. Wie gewöhnlich standen wir um 10.00 Uhr auf und verpackten jedes Gepäckstück. Sogar der Baseballschläger von Thomas fand einen Platz in einer Tasche. Das Motelzimmer sah aus, als wäre eine Bombe explodiert. Jenste Kleider lagen herum, die Taschen waren offen und halb fertig gepackt, Kleinkram lag auf den Betten und auf dem Nachttisch, und viele viele Plastiksäcke warteten darauf, geleert zu werden. Die zweite Tasche von Duc kam nun endlich zum Einsatz.
Die sechs Gepäckstücke konnten wir glücklicherweise beim Hotel lagern, bis uns um 14 Uhr der Bus zum JFK Airport brachte. Bis dahin kauften Manuel und ich sechs Dunkin' Donuts für unsere Liebsten zu Hause. Die letzten Souvenirs wurden im Target in einer Shoppingmall in Elmhurst erstanden. Duc und ich holten uns je noch ein T-Shirt und Manuel kaufte sich saure Bonbons.
Mit dem engen Bus endlich am Flughafen angekommen, gaben wir als erstes unser Gepäck auf. Jeder hatte ein Gepäckstück und einen Rucksack. Duc hatte noch eine zweite Tasche und unser Igloo wurde auch separat aufgegeben. Bevor alle Sachen eingecheckt werden konnten, mussten diese durch eine Sicherheitskontrolle.
Nun war die Zeit für ein Mittagessen gekommen. Thomas und Manuel hatten Lust auf Pizza, Duc und ich wollten einen feinen Quarter Pounder (vgl. Cheeseburger Royale). Das erste Mal assen wir also nicht beim gleichen "Hersteller".
Wohl ernährt begaben wir uns zum letzten Mal auf die Souvenirtour. Duty Free shopping war angesagt. :-)
Nach der Passkontrolle warteten wir, bis wir endlich ins Flugzeug konnten. Wir waren eher die letzten, die einstiegen, und so hatten wir kein "Gerammel". Zwei drei Personen wurden vermisst – keine Ahnung, ob diese es noch rechtzeitig ins Flugzeug geschafft haben.
Das Flugzeug war nicht ganz so genial wie dasjenige, in dem wir angereist waren. Es hatte eine kleinere Auswahl an Filmen und Musik, und ich hatte das Gefühl, weniger Platz für die Beine gehabt zu haben. Ansonsten alles tip-top! Halt eben Swiss (Schleichwerbung).
Ca. um 18:30 flogen wir ab und um 08:30 kamen wir in Zürich an. Die acht Stunden verbrachten wir mit Filme schauen, Musik hören, Essen, Trinken, Schwatzen, Schlafen, Kissenschlacht und Papierfliegerbau. Meine Seeflotte, bestehend aus vier Schiffen, die ich aus lauter Langeweile gefertigt hatte, wurde dann wieder entsorgt.
Je näher wir Richtung Schweiz flogen, umso nebliger und dunkler wurde es. Das schlechte kalte Wetter war uns mittlerweilen fremd geworden. Trotzdem schnappten wir nach der Landung unser Gepäck und begaben uns zu unseren Angehörigen, die uns sehnlichst am Flughafen erwarteten.
Eine winzig kleine Umpackaktion, und schlussendlich hatte Thomas seinen Schläger wieder, wie auch alle anderen ihre Sachen wieder hatten.
Und so geht die Reise und die Geschichte zu Ende. Wir vier Schweizer sind wieder in unserem kleinen Land. Die Motels sind gegen bequeme Einzelbetter getauscht und ein Auto mit Automatikgetriebe ist wieder eine Seltenheit. Lustig wird es beim nächsten Einparkieren. :-)
Marco
P.S. Der Grillabend war genial! Lieber Gruss an die hübsche junge Stewardess. ;-)