The history
Wie alles begann
Eines schönen Tages, Anfang August 2004, kam es Duc und Manuel, der
gerade von einem zweiwöchigen Trip nach Los Angeles und Las Vegas
zurückgekommen war, in den Sinn, dass ein langer, langer RoadTrip in den
USA doch noch eine lustige Sache sein könnte. Es dauerte nur ein paar
Tage, da fanden sie noch jemanden, der das auch so sah: Marco. Man
überlegte sich also, wie so etwas funktionieren könnte, und bald hatte
man sich darauf geeinigt, dass es wohl am Besten wäre, im Land der
(fast) unbegrenzten Möglichkeiten ein billiges Auto zu kaufen und am Ende
der Reise halt noch für ein paar hundert Dollar zu verkaufen.
< 25 und der Vierte
Es begannen umfangreiche Abklärungen betreffend der für den
Gebrauchtwagenspass notwendigen Haftpflichtversicherung. Immer wieder erwies
sich die Tatsache, dass alle Beteiligten unter 25 Jahre alt waren, als
Stolperstein. Schliesslich fand sich eine einzige Versicherung, tourinsure.de,
die uns ein passendes Angebot machen konnte. Ende August trafen sich die drei
zu einer Besprechung, um vorallem eine brennende Frage zu klären: wie könnte
man noch einen Vierten im Bunde finden, um das ganze finanziell noch
lohnenswerter und sowieso interessanter zu machen? Das war leichter gesagt,
als getan, und es war Mitte November, als nach zahlreichen Zu- und Absagen –
meistens aus finanziellen Gründen – mit Thomas endlich der Vierte gefunden war.
Ende November traf man sich zu einer Marathonsitzung, um das Budget aufzustellen
und eine grobe Routenplanung vorzunehmen. Gar nicht so einfach, die
verschiedenen Wünsche zu berücksichtigen! Ein RoadTrip von der West- zur
Ostküste sollte es werden.
Der Flug
Gleich am nächsten Tag wurde der Flug gebucht: da sich alle einig waren,
dass wir bestimmt nicht an den Ausgangspunkt zurückkehren würden, war ein
Gabelflug gefragt. Doch das ist praktisch allen Online-Reisebüros schon zu
kompliziert, und ein Einwegflug kostet nur unwesentlich weniger als ein
normales Rückflugticket. Auf dem guten, alten, klassischen Weg über ein
richtiges Reisebüro kamen wir trotzdem noch zu unseren Tickets: Hinflug
nach Los Angeles (LAX), Rückflug ab New York (JFK).
Der Mietwagen
Mitte Dezember brachte eine langweilige Vorlesung an der HSR eine weitere
Änderung: Duc und Manuel hatten auf der Website eines deutschen Reisebüros
ein (verglichen mit früheren Recherchen bei Alamo, Hertz, Dollar, National
& Co.) unglaublich günstiges Mietwagenangebot gefunden: speziell für
unter-25-jährige, die ja in Sachen Mietwagen (vielleicht zu Recht ;) immer
benachteiligt werden, und ohne Gebühren für zusätzliche Fahrer. Die Rechnung
war schnell gemacht: ein Mietwagen würde sogar noch etwas günstiger kommen
als irgend ein Gebrauchtwagen und garantiert ein neueres und weniger
problemanfälliges Auto bedeuten. Die Entscheidung war schnell gefällt und
der Mietwagen gebucht: Kategorie «Luxury» sollte es sein.